| Kreisliga - 11. Spieltag |
| Mittwoch, 15. April 2026 - 18:00 Uhr |
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2:0
(2:0)
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| SV Lausitz Forst II | SpG VfB Cottbus/Kolkwitzer SV II |
Die Partie begann mit einer ersten Annäherung des VfB in der 5. Minute. Ein Abschluss aus etwa 16 Metern sorgte zwar für einen Hauch von Gefahr, stellte den Lausitzer Schlussmann jedoch vor keine ernsthafte Herausforderung. Von Beginn an zeigte sich Lausitz gut eingestellt, stand defensiv äußerst kompakt und ließ dem Gegner nur wenig Raum zur Entfaltung. Nach Ballgewinnen schaltete die Mannschaft schnell um und suchte gezielt die offensivstehenden Spieler, um Tempo ins Spiel zu bringen. Die erste wirklich zwingende Aktion in der 12-Minute nutzte Lausitz dann konsequent aus. Ein gut getimeter Steckpass fand Steven Dannat, der sich im Eins-gegen-eins nervenstark zeigte und den Torhüter souverän überwand. Die Führung für den SV Lausitz. Dieser Treffer spielte der Mannschaft in die Karten und gab zusätzlich Sicherheit. In der 37. Spielminute wird ein zunächst harmlos wirkender Abschlag von Hannes Neuhunger zu einer echten Waffe. Der Ball wurde immer länger, segelte über die komplette Abwehr hinweg und brachte erneut Steven Dannat in Position. Wieder stand er alleine vor dem Torhüter und behielt die Übersicht, mit einem gekonnten Tunnel stellte er auf 2:0. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb der SV Lausitz die gefährlichere Mannschaft. Immer wieder sorgten steile Pässe in die Spitze für Unruhe in der VfB-Defensive. Allerdings fehlte in einigen Situationen die letzte Präzision. Mehrere vielversprechende Zuspiele waren entweder zu lang oder zu scharf gespielt, sodass mögliche Torchancen ungenutzt blieben. Dennoch gingen die Lausitzer mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild etwas. Das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld, klare Torchancen wurden seltener. Die Hausherren agierten nun kontrollierter, ohne das letzte Risiko zu gehen, und verwalteten die Führung clever. Der VfB hingegen versuchte mit zunehmendem Einsatz, die kompakte Defensive zu durchbrechen, biss sich jedoch immer wieder an der gut organisierten Abwehr fest. Besonders auffällig war die starke Kommunikation innerhalb der Lausitzer Mannschaft. Abwehr und Mittelfeld arbeiteten eng zusammen, verschoben konsequent und machten die Räume geschickt dicht. Dadurch kam der VfB kaum zu klaren Abschlüssen, trotz sichtbarer Bemühungen. In der 80. Minute setzte der SVL noch einmal ein offensives Ausrufezeichen. Luis Noatzke setzte sich auf der rechten Seite im Dribbling stark durch, ließ einen Gegenspieler stehen und zog entschlossen ab. Der Torwart reagierte jedoch aufmerksam und lenkte den Ball zur Ecke. Kurz vor dem Abpfiff bot sich den Hausherren noch eine weitere Möglichkeit nach einem Freistoß. Steven Dannat versuchte es direkt, schoss geschickt an der Mauer vorbei, doch erneut war der Torhüter zur Stelle und konnte den Ball abwehren.
Am Ende blieb es beim souveränen und insgesamt ungefährdeten 2:0-Erfolg für den SV Lausitz. Die Mannschaft überzeugte vor allem durch ihre defensive Stabilität, eine gute mannschaftliche Geschlossenheit und effektive Chancenverwertung. Ein verdienter Sieg, der auf einer disziplinierten und taktisch starken Leistung basiert.
Es spielten: Hannes Neuhunger - Luca Schneider, Benjamin Kuhle, Tobias Bode, Tom Reiter - Felix Mahro-Konietzny (70. Pierre Neumann) - Luis Noatzke (80. Marc-Aurel Horn), Carlo Paulick (80. Eric Wiesenberg), Louis Büchner, Mika Nowke (60. Tobias Goral) - Steven Dannat
Trainer: Marcel Maier, Marcel Rothe
Gelbe Karte: keine
Tore: 1:0 Steven Dannat (12.), 2:0 Steven Dannat (37.)
Schiedsrichter: Miko Zeitschel (Cottbus)
Zuschauer: 50

