Mit einem Spielabbruch beim Tabellenvize in Sielow endet für den SV Lausitz II eine schwierige Saison. Die Mannschaft beendet die Saison mit dem 11. Platz und geht in der kommenden Saison zum siebten Mal in Folge in der Kreisliga an den Start.
Am Ende verpasste das Team um das Trainergespann Marcel Maier, Marcel Rothe und Tobias Woick einen Platz unter den Top 10 nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz, denn sowohl die SpG Briesen/Dissen II auf Platz 9 als auch der Lokalrivale von der SpG TV 1861 Forst/Keune auf Platz 10 beendeten die Saison wie der SV Lausitz II mit 32 Punkten. Dabei verteilten sich die errungenen Punkte ungleich auf die beiden Spielzeiten. Während man in der Hinrunde 19 Punkte erspielen konnte, gelangen in der Rückrunde nur noch 13 Punkte.
Dies war vor allem der schwierigen Personallage geschuldet. Immer wieder mussten die Trainer beim Kader improvisieren, was die Zahl von insgesamt 53 (!) eingesetzten Spielern zeigt. Die Konstanten der Mannschaft waren dabei Tobias Goral (24 Einsätze), Paul Johannes Richter (20 Einsätze), Erik Tamme (19 Einsätze). In den Top 7 befinden sich aber mit Maik Warko (18 Einsätze) und Felix Mahro-Konietzny (16 Einsätze) gleich zwei Ü35-Akteure, die in der Ü35 auch zu den Dauerbrennern zählen und oftmals zweimal am Wochenende ihre Fußballschuhe schnürten. Hier gebührt noch einmal ein extradank für ihren Einsatzwillen. Maik Warko ist zugleich mit seinen 14 Toren auch der beste Torschütze der 2. Mannschaft. Ihm folgen Tobias Goral mit 7 Treffern und Jerrit Kunstmann mit 4 Toren.
Im Kreispokal schied man im zweiten Jahr in Folge bereits mit der ersten Partie aus. Nach einem Freilos in Runde 1 setzte es kurz vor Weihnachten bei der Reserve von Eiche Branitz eine 4:2-Niederlage.
Zur neuen Saison ändert sich auch in der 2. Mannschaft einiges. Nachdem Marcel Maier und Marcel Rothe ihre Trainertätigkeit aus persönlichen Gründen vorerst beenden, rückt Tobias Woick auf die Position des Trainers. Auch das Bild der Mannschaft soll sich weiter verjüngen. So ist es das Ziel wieder weiter Jugendspieler an den Männerbereich heranszuführen. Nichtsdestotrotz hofft man aber auch weiterhin auf die Unterstützung aus dem Ü35-Bereich, die so ihre wertvolle Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben können.